Samstag, 19. Februar 2011

Hong Kong, 15.02-18.02.2011

Es geht noch nicht direkt nach Hause, wir machen noch einen Stopp in Hong Kong. 

Der Nachtflug endet aufgrund der Zeitverschiebung um 4.15 Uhr. Die Reise vom Flughafen per Taxi durch die kalte Hong Konger Nacht ist für uns schier unglaublich. 
Gefühlte 1,5 Stunden fahren wir durch ein nicht endendes Häusermeer. Morgens um halb sechs bei der Ankunft im Hotel wird uns an der Rezeption mitgeteilt, dass unser Zimmer erst nach 12 Uhr beziehbar ist. Wir haben fast nicht geschlafen, es ist dunkel und regnet ein wenig. Die Dame an der Rezeption empfielt uns, shoppen zu gehen...
Tun wir nicht, dafür ringen wir uns durch, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Es ist Winter, das Wetter recht unangenehm, am Abend sind wir ziemlich durchgefroren.


Der graue Himmel eröffnet Impressionen...



Da kommen die putzigen, schmalen und recht farbigen Sraßenbahnen mit viel Kontrast.


Wir fahren mit einer alten Tram hoch in die Hügellandschaft hinter Hong Kong.
Von dort gibt es eigentlich einen fantastischen Überblick über die Stadt, jedoch heute nicht für uns. Auf halber Strecke sieht´s so aus:




 Oben angekommen, erwartet uns -ein Shopping-Center-


Unglaublich: Dort gibt es eine Presseveranstaltung hinsichtlich eines Filmfestivals und Marion durfte sich mit Johnny Depp unterhalten und ablichten lassen.
 

Zurück ging´s mit der Fähre von Hong Kong nach Kawloon, wo wir wohnen.



Am nächsten Tag machen wir eine Stadtführung. Die Führerin ist selbst Hong Kongerin und zeigt uns auch durch Ihre Erzählungen interessante Einblicke in die Stadt. 

Hier fahren wir zum Beispiel in Aberdeen auf der Nordseite Hong Kongs durch den alten Fischerhafen, den so wohl in einigen Jahren nicht mehr geben wird.



Am Nachmittag treffen wir Armin. Er führt uns ein wenig in SoHo herum. 

Hier begehen wir einen verräucherten Tempel.


Abends geht´s dann per Tram und U-Bahn wieder zum Hotel.


Unser Hotel liegt mitten in einem Shoppingcenter, wir gehen mal gucken.
Alles glitzert und funkelt. Jana gefällt´s.




Am Abreisetag gehen wir noch mal durch die Nachbarschaft. Es gibt themenbezogene Märkte, so z.B. für Kleidung, Obst, Fisch usw. Die Umtriebligkeit der Hong Konger beeindruckt uns sehr. Es ist sehr sauber und wir fühlen und sicher.



So gibt es auch einen Vogelmarkt. hier kann man auch in Mengen Würmer und Heuschrecken kaufen, lebend.


Nun ja, dann müssen wir mal weiter Richtung Flughafen. 
Hong Kong hat uns sehr gut gefallen. Es gibt für uns viel Neues zu entdecken. Trotz Smog, Lärm und Trubel macht es Spaß, die Energie und Tatkräftigkeit der Stadt und der Einwohner zu spüren.

Jana vor dem Chek-In in Hong Kong.


Jana vor der Haustür in Bochum, am 18.02.2011.


Unsere Reise endet nun. 
Wir müssen uns wiederfinden in eine andere Jahreszeit, und in eine -die unsrige- Kultur.

Es ist kalt, aber wir sind wieder zuhause.

Jana, Marion und Frank van Wickeren




 

Sonntag, 13. Februar 2011

Sydney 07.-13.02.2011


Hier nun unsere letzte Station in Australien

Sydney, das ist der Gegensatz zum Australien, welches wir kennengelernt haben. Hier haben sich die ersten Europäer erst gegen 1770 niedergelassen. Ursprünglich konnten weder Holländer noch Briten etwas mit dem neu enddeckten Kontinent anfangen. Die Briten entschlossen sich, Ihre Sträflinge hier in Gefangenschaft zu halten. Somit kam es zur ersten Kolonie. Die Sträflinge waren es denn auch, die die Entwicklung der Kolonie gefördert hatten, unter strenger Auflagen des British Empire natürlich. Seidem hat sich viel verändert. Die Stadt ist sehr impulsiv, ein großer Business-Bezirk wartet auf die Ankömmlinge hinter den Häfen, mit weniger prachtvollen Türmen, aber schon sehr eindrucksvoll, durch die Dichte und Höhe der Häuser.
Nun ja, viele Asiaten tragen Ihren Teil dazu bei, dass man zumindest tagsüber hier wohl nicht zur Ruhe kommt. Im Bereich der ehemaligen Gründungsgebiete jedoch stehen noch einige der ersten Häuser, das Gebiet nennt sich "the rocks" und ist heute Heimat vieler britischer Pubs, 3 Museen und Straßenmärkten. Hier gefällt es uns gut, hier kann man die Entwicklung der Stadt spüren.

Als erstes gibt es eine Fahrt mit dem Citycat (Fähre) um sich einen Überblick zu schaffen. 




Die Harbour Bridge gefiel uns am Besten





Das Opernhaus war auch ganz ok... Wir entschließen uns, ein Konzert der Sydney Symphony zu hören






Jana fand´s auch gut. Ihr Kommentar nach dem ersten Stück: "Können wir jetzt gehen?"



Unsere Lieblings-Einkaufspassage "The Strand" in der City, aus dem 19. Jahrhundert.



Unseren Camper ließen wir für eine Woche stehen und sind klassisch mit der Bahn gefahren. Die U-Bahn erinnert uns an euroäische Großstädte.



EinTag im Zoo macht Kinder froh, nun haben wir aber genug Zoo´s gesichtet, für die Eltern reichts.


Für den Olympia-Bereich hatten wir leider keine Zeit mehr. Nun ja, wir müssen abreisen.


Noch ist nicht die Zeit, einen abschließenden Eindruck unserer Reise in Australien zu beschreiben. Sicher ist jedoch, dass uns die Landschaft und die unglaubliche Freundlichkeit der Australier eine äußerst angenehme Zeit bereitet haben, die wir drei nicht vergessen werden.
 
 

Freitag, 11. Februar 2011

Blue Mountains 02.02-06.02.2011

Auf dem Weg in die Blue Mountains haben wir einen Tagebau entdeckt. Laut eigenen Angaben wird dort Kohle abgebaut. Wir kennen uns ja mit Kohle nun echt aus: das einzige was wir nicht gesehen haben, war: Kohle. Wird hier Gold abgebaut? Oder etwa Edelsteine?

 

Im Gegensatz zum Tagesabbau sehen die Blue Mountains ganz gut aus.
Die Blue Mountains liegen ca. 1,5 Stunden westlich von Sydney. Sie bilden ein Hochplateau welches vor ca. 370 Millionen Jahren auf Grund von unterirdischen, vulkanischen Bewegungen bis auf 1000m hochgedrückt wurde. Es ergab sich eine einzigartige Gebirgslandschaft mit faszienierenden Schluchten, welche wir in Teilen erwandert haben.







Jana und ein Termitenhügel.




Da der Blue Mountains Nationalpark unter Weltkulturerbe steht und er so schön ist mussten wir unbedingt eine Nacht im Nationalpark, d.h. in der Wildnis ohne Strom und Wasser, verbringen. So sieht es dann morgens aus.



Direkt nach dem Aufsethen unternehmen wir eine Morgenwanderung die es in sich hat.
Gut, dass wir noch nicht gefrühstückt haben, uns ist schon etwas mulmig zumute.



Ups, im Camper wohnt eine Spinne.


Wir erfrischen uns am Wasser aus dem Bach.